StartDer SPD-OrtsvereinDie Juso-AG Harsefeld stellt sich vor

Die Juso-AG Harsefeld stellt sich vor

Flecken Sickert

Hendrik Sickert
(AG-Vorsitzender)

Hallo,

schön, dass du dich für die Jugendorganisation der SPD Harsefeld interessierst. Auf dieser Seite möchten wir uns dir kurz vorstellen. Dafür kannst du dich hier über aktuelle Informationen zu den Jusos, die Struktur der Jusos und der Geschichte der Jusos informieren.

Wir sind eine Gruppe von Jugendlichen, die sich in unregelmäßigen Abständen trifft und locker über die unterschiedlichsten Themen spricht. Es gibt kein Thema, was nicht angepackt werden darf. 



Aktuelles aus der AG Harsefeld

In letzter Zeit beschäftigten wir uns mit der internationale Finanzkrise, der Staatsschuldenkrise, die schlechte Bildungssituation in Niedersachsen und vieles mehr.

Jede/jeder hat die Möglichkeit uns neue Ideen und Anregungen zu geben. Deshalb bieten wir euch u.a. bei Facebook mit der Seite Jusos Harsefeld eine Plattform zum Austauschen an.

Gerne könnt ihr auch einfach mal bei einer AG Sitzung reinschnuppern.

Kommunalwahl 2011

Flecken Kunze

Florian Kunze

In Niedersachsen wurden die Kreis-, Stadt-, Samtgemeinde- und Gemeinderäte gewählt. Dazu standen je nach Wahlgebiet noch Bürgermeister zur Wahl.

Die Jusos Harsefeld gratulieren allen neu und wiedergewählten Ratsfrauen und Herren sowie den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern zur Wahl.

Florian Kunze (19) hat einen Sitz im Flecken und einen Sitz im Samtgemeinderat als jüngster Kandidat der SPD erobern können.



Aktuelles aus der Samtgemeinde und dem Flecken Harsefeld

Die ersten Tage als Ratsmitglied

Der 11. September ist nun einige Wochen her, mittlerweile habe ich meine Arbeit im Harsefelder Samtgemeinde- und Fleckenrat aufgenommen. Los ging es am 1. November mit der Konstituierung des Samtgemeinderates. Vor der Sitzung war ich etwas aufgeregt, aber in Mitten meiner Fraktion änderte sich das recht schnell. Auch wenn noch nichts Inhaltliches gemacht wurde, fand ich die Atmosphäre sehr angenehm. Ich bin im Schulausschuss, im Ausschuss für Bau, Friedhof, Verkehr und Umwelt vertreten. Im Ausschuss für Jugend, Kultur, Sport und Soziales bin ich zum Ausschussvorsitzenden ernannt worden.

Am 2. November folgte dann die Konstituierung des Fleckenrates. Vor der Sitzung herrschte Spannung, denn wir standen kurz vor der Bürgermeisterwahl. Nachdem sich Michael Ospalski gegen seinen Gegenkandidaten Friedrich Dammann (CDU) durchsetzen konnte, war ich sehr erleichtert und froh, dass die SPD nun den Bürgermeister stellt. Es ist ein tolles Gefühl am Anfang einer Wahlperiode so etwas erleben zu dürfen.

Am 10. November folgte dann meine erste Sitzung um Bauausschuss der Samtgemeinde. Dort ging es um den Haushalt, den Energiebericht und die Erneuerung des Schmutzwasserkanals in der Markstraße im Zuge der geplanten Sanierungsmaßnahmen. Es herrschte eine sehr entspanne Atmosphäre und auch bei den Abstimmungen herrschte Einigkeit.

Solltet ihr Fragen oder Anregungen haben, so schreibt einfach an sg-kunze@harsefeld.de. Dort stehe ich gerne für eure Fragen zur Verfügung.

(Florian Kunze)

Juso-Logo
Allgemeines über die Jusos

Die Jungsozialisten sind als Arbeitsgemeinschaft innerhalb der SPD organisiert. Es besteht auch für Nichtparteimitglieder die Möglichkeit bei den Jusos mitzuarbeiten. Sie können aber keine Ämter in der Arbeitsgemeinschaft übernehmen. Mitmachen kann ansonsten jeder bis zum Alter von 35 Jahren.
Der Aufbau der Organisation entspricht dem der Partei. Der Bundeskongress ist das oberste Beschlussgremium. Es tagt alle zwei Jahre und wählt den Bundesvorstand sowie dessen Stellvertreter. Der  Bundesvorstand vertritt die Jusos in der Öffentlichkeit und führt die Geschäfte. Dagegen ist der Bundesausschuss das beratene Organ auf Bundesebene. Er setzt sich aus je einem Vertreter der Bezirke zusammen, tagt mindestens alle zwei Monate und muss vor allen wichtigen politischen und organisatorischen Entscheidungen gehört werden .
 

Geschichte der Jusos

Die Organisation der Jungsozialisten in der SPD entstand bereits 1946. Ihre Hauptaufgabe war die Sympathiewerbung für die SPD bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Schulen und Betrieben. Die Jungsozialisten jener Zeit waren parteiloyal; die Arbeitsgemeinschaft galt allgemein als gutes Sprungbrett für Parteikarrieren. Mit der Großen Koalition und den Studentenprotesten änderte sich das Verhältnis der Jungsozialisten zur Mutterpartei. Auf dem Bundeskongress 1967 wurden Notstandsgesetze und Deutschlandpolitik scharf kritisiert, ebenso die Art, in der Parteibeschlüsse zustande kamen. Die Jusos forderten mehr innerparteiliche Demokratie. Die SPD sollte wieder zu einer Arbeiterpartei werden.
Durch die Politisierung des gesamten Denkens dieser Jahre schlossen sich viele Studenten und Schüler den Jusos an. Langjährige Auseinandersetzungen mit der Parteiführung begannen, welche versuchte, gegen die aufmüpfige Jugend mit der Verpflichtung vorzugehen, dass jede geplante Veröffentlichung erst von der Parteiführung genehmigt werden müsse. Bei Zuwiderhandlung drohte ein Parteiausschlussverfahren. Dies nannten die Jusos einen „Maulkorberlass“.
Die Jusos dieser Zeit verstanden sich als Stoßtrupp für die sozialistische Umgestaltung der Gesamtpartei. Bald jedoch begann der Streit innerhalb der Gruppe über die richtige theoretische Position. Die „Antirevisionisten“ hielten es für illusorisch, die Partei verändern zu wollen. Die Anhänger der kommunistischen Theorie vom staatsmonopolistischen Kapitalismus (Stamokap) versuchten die bestehende Gesellschaft zu analysieren. Aufgrund staatlichen Eingreifens in die Wirtschaft zugunsten der Monopole hätten sich die vom Marxismus prophezeiten Krisen des kapitalistischen Systems bisher vermeiden lassen. Dies sei aber nur von begrenzter Dauer und deshalb der Sozialismus die anzustrebende Staatsform. Die Reformisten versuchten dagegen, die Jusos wieder stärker an die Politik der Partei zu binden. 1977 wurde der Juso-Vorsitzende Uwe Benneter aus der Partei ausgeschlossen, weil er eine Zusammenarbeit mit den Kommunisten billigte. Der neue, 1978 gewählte Juso-Vorsitzende Gerhard Schröder arbeitete daran, die Jugendorganisation wieder an die Mutterpartei anzuschließen. Etliche Jusos wanderten allerdings zur neuen Partei der Grünen, manche auch zu den Kommunisten ab. Die scharfen Debatten zwischen der SPD und den Jusos haben sich nach dem Ausschluss Benneters nicht fortgesetzt. Die Mitarbeit bei den Jusos ist schon seit Mitte der siebziger Jahre, wie das Beispiel Gerhard Schröders zeigt, wieder Ausgangspunkt für Parteikarrieren. Ebenso trat die politische Theoriedebatte zugunsten konkreter Themen völlig in den Hintergrund. Die Jusos arbeiten je nach Region unterschiedlich eng mit nahestehenden Jugendgruppen, wie den „Falken“ oder dem Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt zusammen. Die Hochschulgruppen der Jusos bieten Seminare und Fachkongresse an, die Juso-Schülergruppen sind in ähnlicher Form an den Schulen tätig. Kurz nach dem Fall der Mauer konstituierten sich die „Jungen Sozialdemokraten“ als Jugendorganisation der ostdeutschen Sozialdemokratischen Partei (SDP).Die SPD unterstützte seit ihrer Wiedergründung sozialistische und sozialdemokratische Studentenorganisationen. Bereits 1946 wurde der Sozialistische Deutsche Hochschulbund (SDS) gegründet, der von Anfang an über eine von der Partei unabhängige Organisation verfügte. Im Laufe der fünfziger Jahre näherte er sich immer mehr kommunistischen Auffassungen und kritisierte zunehmend die Politik der SPD. Das führte 1960 zum Bruch zwischen SDS und SPD und zur Gründung einer weiteren Studentenorganisation, dem Sozialdemokratischen Studentenbund (SHB). der anfangs allerdings nur langsam an den Hochschulen Fuß fasste. Im Laufe der Studentenproteste in den sechziger Jahren wurden aber im SHB immer kritischere Stimmen gegen die Große Koalition laut. Gleichzeitig fand eine Diskussion über die Annäherung an die DKP und deren Studentenorganisation, den Marxistischen Studentenbund (MSB), statt. Die SPD Parteiführung tolerierte dies nicht. 1971 stellte sie die Unterstützung des SHB ein, der sich seither Sozialistischer Hochschulbund nennt. Seit 1974 begannen sich auch Juso-Gruppen an den Hochschulen zu formieren, die im Laufe der siebziger Jahre eine erfolgreiche Hochschulpolitik betrieben, Sie wurden allerdings erst nach einiger Zeit von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Jusos unterstützt.

 

 
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